Feuerbestattung
Krematorium Berlin Treptow. Kondolenzhalle
Auch für die Feuerbestattung braucht man einen Sarg. Wähle einen einfachen Kiefernholzsarg ohne Verzierungen und Metallgriffe oder Verschraubungen. Achte hier auf eine reine Baumwollkleidung, da du andernfalls auf meine Bestattungswäsche zurückgreifen musst.
Hab keine Sorge, dass im Krematorium die Asche verwechselt wird. Eine sensible, technische Anlage sorgt für absolute Genauigkeit. Du kannst dir diesen Ort ansehen und zeigen lassen. Auch dort arbeiten nette Menschen. Überlege ob eine Zeremonie vor der Feuerbestattung stattfinden soll, dann wird die Urne zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt. Bedenke, dass Du dann zwei Termine hast. Vielleicht soll die Zeremonie auch am Tag der Urnenbeisetzung abgehalten werden.
Interessantes Charlottenburg
Luisenkirchhöfe u. KWG in Charlottenburg
Das ehem. Mausoleum d. Charlottenburger Amtsmanns Münchhoff auf dem Luisenkirchhof I wurde aufwändig saniert und bietet nun 90 wähl- und verlängerbare Wandgrabstätten.
Ein wunderschönes klassizistisches Bauwerk, dass von 1860 datiert steht.
Eine Besonderheit auf dem Charlottenburger Luisenkirchhof III sind nun auch die Baumbestattungen mitten in der City von Berlin.
Wegen des schönen alten Baumbestands, aber vor allem wegen der charaktervollen und ruhig gelegenen Bäume ist dieser Ort besonders zu empfehlen.
Eine wirklich gute Alternative zu den rein anonymen Urnengräbern der Stadt bietet ebenso der Luisenkirchhof III. Die "Partner-Luisengemeinschaft" ist eine gärtnerisch gestaltete Gemeinschaftsanlage mit saisonaler Bepflanzung, die auf sehr schönen ehemaligen Erbbegräbnissen eingerichtet wird
Am Rande Berlins
Südwestkirchhof Stahnsdorf
Der Südwestkirchhof ist nicht nur durch seine kunst- und kulturhistorische Bedeutung herausragend, er ist auch durch die Landschaft und seinen ausgeprägten Waldcharakter geprägt. In den wildromantischen Kirchhofsabteilungen bietet der Südwestkirchhof nun die Möglichkeit naturnaher Bestattungen, den Baumbestattungen.
Der Südwestkirchhof Stahnsdorf ist ein wirklicher Ort der Ruhe und Besinnung. Tod und Trauer drängen sich hier nicht auf, aber dieser Ort gibt die Gelegenheit Trauer sehr individuell zu bewältigen.
Wichtig ist, dass diese Bestattungsform eine Alternative zu den vollkommen anonymen Bestattungen ist. Das heißt, dass im Zusammenhang mit der Einrichtung einer solchen Urnengrabstelle eine Tafel mit den Namen der dort Bestatteten aufgestellt wird und auch für trauernde Friedhofsbesucher immer deutlich und erkennbar ist, wo welcher Mensch als einzigartige Schöpfung Gottes begraben ist. Damit ist sichergestellt, dass Trauer auch einen Ort haben kann.